Axel Hacke

© Nikolas Hagele
© Nikolas Hagele


  • Schriftsteller und Journalist
  • Jahrgang 1956
  • Neben seiner wöchentlichen Kolumne im Magazin der Süddeutschen Zeitung hat er zahlreiche Bücher veröffentlicht: 1991 erschien sein erstes Buch: »Nächte mit Bosch. 18 unwahrscheinlich wahre Geschichten.«, dem fast 20 weitere Titel folgten, übersetzt in 18 Sprachen– darunter Chinesisch, Thailändisch, Koreanisch und Japanisch, und das, obwohl er noch nie in Asien war. Auch ohne Gastauftritte sind seine Bücher dort Bestseller
  • Vergisst manchmal, dass seine Vorstellungen im Parktheater bereits um halb acht anfangen, und ist deshalb schon mal fast zu spät zu seiner eigenen Lesung gekommen
 

»Ein Jahreszeitentheater - ich bin sehr gern hier.«

 

Wenn man wie er 100 Tage im Jahr in ganz Deutschland auf Lesetour unterwegs ist, gibt es Orte, auf die man sich immer wieder freut. So geht es dem Journalisten, Kolumnisten und Schriftsteller Axel Hacke mit dem Parktheater. Seit nunmehr sieben Jahren sind sich beide treu verbunden, und Axel Hacke kann sich noch genau an seinen ersten Auftritt hier erinnern: »Boah, so was gibt’s noch!« – er war überwältigt, als er zum ersten Mal den Theatersaal betrat.

 

Diese besondere Architektur aus Glas und Gusseisen, die großen Buntglasfenster, die je nach Jahreszeit Licht in den Saal lassen, sowie die gesamte Geschichte des Kurhauses faszinierten ihn sofort. Für ihn ist es ein wirklich besonderer Ort, den er so nicht noch einmal kennt. Doch auch hinter der Bühne gefällt es ihm: Er mag die Organisation im Hintergrund und die Garderoben. Das kennt er auch anders, wenn die Künstlerseele gerne mal im Keller ohne Fenster zwischen Sperrmüll auf den Auftritt warten darf …

 

Ganz besonders angetan ist Axel Hacke von seinem Augsburger Publikum: Anspruchsvoll und begeisterungsfähig sei es, ein gutes Theaterpublikum, das gerne auch mehrere Male in die Lesung kommt. Ihm fällt immer wieder auf, dass hier auf bestimmte Stellen reagiert wird, die sonst in manchen Städten kaum wahrgenommen werden, die Hacke aber gefallen und wichtig sind. Dass das Parktheaterpublikum so konzentriert dabei ist und eben diese Feinheiten bemerkt, freut ihn. Und das war auch der Grund, warum er zusammen mit seiner Frau, der Sängerin Ursula Mauder, 2012 das gemeinsame Programm »Das Beste aus meinem Liebesleben« im Parktheater aufgeführt hat – als einen von wenigen Auftritten in ganz Deutschland. Beide wollten allein schon wegen der Kinder nicht wochenlang auf Tournee gehen und haben sich genau überlegt, wo es ihnen besonders gut gefällt und wo sie auftreten möchten. Eben im Parktheater.

PARKTHEATER im Kurhaus Göggingen
Loading...