Josef Teufelhart

Foto: Nikolas Hagele
Foto: Nikolas Hagele


 

  • Ehemaliger Leiter der Betriebstechnik
  • Leitete zuvor von 1988 bis 1998 die Baustelle zum Wiederaufbau des abgebrannten Kurhauses
  • Ging Mitte 2014 in Rente und hat seitdem seine eigene Bank im historischen Park

 

Sie haben zehn Jahre lang am Wiederaufbau des Kurhauses mitgearbeitet – ein ganz außergewöhnliches, großes Projekt …

Allerdings! Diese Dimension hat uns am Anfang aber auch fast überfordert: Man konnte sich gar nicht vorstellen, was aus dieser Ruine eigentlich werden sollte - es lag ja nahezu alles komplett in Schutt und Asche! Ich hatte ein tolles Team, das an allen Stellen engagiert und kompetent gearbeitet hat, auch wenn es oft nur schleppend vorwärts ging, weil wir immer wieder Befunduntersuchungen abwarten mussten.

 

Und das Haus ist Ihnen dabei so ans Herz gewachsen, dass Sie danach als Leiter der Betriebstechnik geblieben sind?

Wenn man den Zustand des zerstörten Hauses gesehen hat und dann an der Entwicklung zu solch einem Schmuckstück mitarbeiten durfte, das wächst einem wirklich ans Herz! Außerdem hatte ich sehr gute Voraussetzungen zu bieten, um das Haus auch nach der Wiedereröffnung weiter zu betreuen: Nach zehn Jahren Bauzeit kennt man jeden Balken, jede Leitung, jede Schraube und jeden Nagel in- und auswendig.

 

Sie sind nun in Rente, bleiben Sie uns trotzdem treu?

Nun habe ich natürlich mehr Zeit für meine Hobbys, zum Beispiel mehr zu reisen. Darauf freue ich mich sehr. Aber ganz sicher werde ich auch regelmäßig vorbeischauen, als Besucher bei Veranstaltungen oder einfach tagsüber, um im Park auf meiner Bank die Ruhe zu genießen. Und auch bei mir daheim ist »mein Kurhaus« übrigens jetzt immer präsent: Das Team hat mir zum Abschied ein Vogelhäuschen im »Kurhaus-Look« geschenkt.

PARKTHEATER im Kurhaus Göggingen
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