Matthäus Fünfer

Foto: Nik Schölzel
Foto: Nik Schölzel


 

  • Seit 2014 Leiter der Betriebstechnik
  • War zuvor beruflich in über 100 Ländern auf vier Kontinenten unterwegs
  •  Besucht privat am liebsten Musik-Events – und die Multivisions-Shows im Parktheater dämpfen sein gelegentliches Fernweh

 

Sie sind seit 2014 technischer Leiter des Kurhauses, aber eigentlich schon viel länger mit dem Haus vertraut …

Vor fast 20 Jahren war ich zum ersten Mal im Parktheater tätig: Ich habe 1997 nach der Renovierung die Bewegung für die Hubbrücke, also die Verbindung vom Foyer zum Hessing-Flügel, eingebaut. Seit etwa fünf Jahren wurde ich auch immer gerufen, wenn Arbeiten bei der Bühnentechnik anstanden.

 

Und Sie bringen weltweite Berufserfahrung mit!

Vor meiner Kurhaus-Zeit war ich wirklich in der ganzen Welt unterwegs. New York, Moskau, Johannisburg, Dubai, Riad, Mailand, Rom, Paris, Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart … Ich habe in unzähligen Theatern, Musikcentern und Veranstaltungsräumen die komplette Bühnentechnik eingebaut und auch für Verkehrstechnik-Betriebe Hebeanlagen für Schienenfahrzeuge instandgesetzt. Das Ganze übrigens in allen Höhen und Tiefen: von 1200 m unter Tage in einer Kohlen-Zeche bis auf 4000 m bei einer Sternwarte in Chile.

 

Bei so viel Erfahrung – welche Besonderheiten und Herausforderungen bietet Ihnen denn unser Haus?

Das Kurhaus ist definitiv eines der schönsten Häuser, in denen ich bisher gearbeitet habe! Das Aufgabengebiet hier ist sehr breit – Bühnentechnik, Haustechnik, Klima, Heizung, Wasser, Dach … dazu die vielen Materialien: Holz, Metall, Elektro, Zinkblech, Farbe, Putz und Glas sind täglich eine neue Herausforderung, zumal hier ja auch alles unter Denkmalschutz steht. Ganz neu ist für mich übrigens die Verantwortung für den Park, diesen Aufgabenbereich hatte ich bisher noch nicht.

PARKTHEATER im Kurhaus Göggingen
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