Mulo Francel

Foto: Mulo Francel
Foto: Mulo Francel


 

  • Saxophonist, bekannt von »Quadro Nuevo«
  • Entführt mit seiner Musik in poetische Welten
  • Und plant schon für die nächste Spielzeit ein neues Programm, das perfekt ins Parktheater passt

 

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Mal bei uns?

Sehr gut sogar – das war 2004, ein italienischer Abend. Dabei habe ich gar nicht direkt im Haus gespielt, sondern draußen im Innenhof. Nach dem Ende der Veranstaltung, als alles abgebaut wurde, haben wir uns in den Theatersaal geschlichen, weil wir gehört hatten, wie schön er ist. Es war schon Nacht und plötzlich war ich in einer anderen, in einer mystischen, der Zeit entrückten Welt, … nicht mehr in der Jetzt-Zeit! Es war dieses Märchenhafte, das mich auf den ersten Blick verzaubert hat!

 

Und aus diesem ersten Eindruck wurde eine jahrelange Verbundenheit?

Damals wusste ich sofort, dass dieses Theater der perfekte Raum für meine Musik ist: Denn auch ich will mit meinen Tönen eine poetische Parallelwelt schaffen, eine Welt aus Klängen öffnen, die Alltag und Stress ausblendet. Natürlich bin ich schon an ganz unterschiedlichen Orten aufgetreten, auf großen Bühnen, auch in der Carnegie Hall in New York, in Jazz-Clubs, in Bars, in technisch perfekt ausgestatteten Stadthallen, … aber für meine Musik ist nichts schöner als ein Raum, der »mitspielt« und die Zuhörer in die richtige Stimmung bringt.

 

Und Sie sind in all den Jahren nicht alleine hierhergekommen!

Seit damals war ich in ganz verschiedenen Kombinationen hier am Klausenberg: mit der Sängerin Lisa Wahlandt, mit Nicole Heartseeker an der Orgel, mit der Harfenistin Evelyn Huber und natürlich mehrmals mit »Quadro Nuevo«. Und dabei wurde mir immer wieder deutlich, dass sich an meinem ersten Eindruck von damals nichts geändert hat, egal mit welcher Begleitung ich hier auftrete – in diesen Saal passt jede Form von feiner, poetischer Musik.

PARKTHEATER im Kurhaus Göggingen
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