Mitternachtskonzert zum Hohen Friedensfest

Freitag, 07. August 2015 * 21:00 Uhr * 10 € zzgl. Gebühren

© Balu Raguraman
© Mehdi Nassouli
© Pirashanna Thevarajah
© Nontira Kigle

»The Sounds Of God« vereint in nächtlichen Konzerten namhafte Künstler aus verschiedenen Kulturkreisen, deren Musik in einem spirituellen oder religiösen Kontext tief verwurzelt ist.

 

Einlass: 19:00 Uhr

Ab 19:00 Uhr und in den Pausen bietet das »Rheingold« südindische Spezialitäten.

 

Einführung: 19:45 Uhr

Der Abend beginnt um 19:45 Uhr im Seitenflügel des Parkttheaters (Friedrich-von-Hessing-Flügel) mit einer Einführung durch Oliver Kontny (Forschung im Bereich Spiritualität und Performance) sowie einer Gesprächsrunde mit den Musikern zum spirituellen Hintergrund der gespielten Musik.

 

Konzert: 21:00 Uhr

BALU RAGURAMAN, ADITYA VENUGOPAL und PIRASHANNA THEVARAJAH (Indien – karnatische Musik)

Die indische Musikkultur kennt zwei große Traditionen: die Hindustani-Musik Nordindiens und die karnatische Musik Südindiens. Der Süden Indiens war im Gegensatz zum Norden im Laufe der Geschichte weitgehend von äußeren Einflüssen abgeschirmt, so leben dort Jahrtausende alte Traditionen ungebrochen fort. Die karnatische Musik erklingt meist im Rahmen religiöser Anlässe und dient der Ausgestaltung der facettenreichen hinduistischen Mythologie. Rhythmen und Melodien stammen direkt von den Gottheiten, Kompostionen werden heiligen Musikern zugeschrieben oder gehen auf die heiligen Schriften der Veden zurück.

Der Geiger Balu Raguraman aus Bangalore gilt als einer der wichtigsten Vertreter der karnatischen Musik und hat zahlreiche Preise gewonnen und Tourneen absolviert. Die westliche Geige erwies sich seit ihrer Einführung im 18. Jahrhundert als ideales Instrument für die filigrane Tonbildung der karnatischen Musik, bei der feine Nuancen in Melodie und Rhythmus zum Tragen kommen. Begleitet wird Raguraman von seinem Schüler Aditya Venugopal an der Geige und Pirashanna Thevarajah an der Mridangam (zweifellige Doppelkonustrommel), der er ebenso komplexe wie mitreißende Rhythmen entlockt.

Balu Raguraman und Pirashanna Thevarajah waren auch 2002 Teil des legendären George Harrison Memorial Konzerts mit Ravi Shankar, Anoushka Shankar, Eric Clapton und Paul McCartney in der Royal Albert Hall in London.

 

Konzert: 22:45 Uhr

MEHDI NASSOULI (Marokko - Gnawamusik)

Tranceartig, betörend und ungemein einnehmend sind die Gesänge und Rhythmen der Gnawamusik. Die Volksgruppe der Gnawas in Marrokko stammt ursprünglich aus Westafrika und der Subsahara. In ihrem Glauben und in ihren Riten vermischen sich Elemente des afrikanischen Animismus und des Islam. Die Zeremonien der Gnawas gelten der Heilung, bei denen Heilige und Geister in Liedern eine Nacht lang besungen und angerufen werden. Durch die Zeremonie führt der Maalem mit Gesang und seinem Spiel auf der Gimbri, einer Art Akustik Bass, begleitet von den Qrach (metallische Kastagneten) und Gesängen der Mitmusiker. Mehdi Nassouli aus Taroudant im Süden Marokkos ist ein Vertreter einer neuen Generation von Gnawamusikern, fest in ihrer Tradition verankert, jedoch auch erfahren in Fusionprojekten mit europäischen Jazz- und Popgrößen.

 

Eine Veranstaltung des Friedensbüros im Kulturamt der Stadt Augsburg. Rahmenprogramm zum Hohen Friedensfest 2015.

Kuratiert von Girisha Fernando

 

  

Theater - Ambiente


Klassische Reihenbestuhlung, max. 368 (bzw. 323) Plätze in Parkett, Umgang und Rang

 

Historische Theaterbestuhlung:

Theaterstühle: Sitzfläche 43 × 43 cm (gepolsterte Fläche 36 cm × 36 cm mit Holzrahmen);

Sperrsitze am Rand des Parketts: Sitzfläche 35 cm × 37 cm (gepolsterte Fläche 25 cm × 27 cm mit Metallrahmen), leicht zugänglich mit Beinfreiheit

 

Parkett und Sperrsitze* (alle Sitzplätze auf gleicher Ebene): sechs Stufen tiefer als der Umgang

Umgang (alle Sitzplätze auf gleicher Ebene): Zugang vom Jean-Keller-Flügel und vom Hessing-Flügel, für Rollstuhlfahrer geeignet (Rollstuhllift im Zugang vom Jean-Keller-Flügel)

Rang (alle Sitzplätze auf gleicher Ebene): vom Umgang aus 20 Stufen nach oben

 

Bitte beachten Sie, dass bei manchen Veranstaltungen nicht alle im Saalplan gezeigten Plätze im Verkauf sind.
In seltenen Fällen steht im hinteren Bereich des Parketts eine Bar, die in der Pause geöffnet ist. Bitte haben Sie Verständnis, dass bei dieser Art der Bestuhlung kein Getränk mit an den Platz genommen werden darf.

 

PREISKATEGORIEN (siehe Saalplan)

Gelb: 1. Preiskategorie (höchste Preisklasse)

Rot: 2. Preiskategorie (mittlere Preisklasse)

Blau: 3. Preiskategorie (niedrigste Preisklasse, teilw. eingeschränkte Sicht auf die Bühne)

 
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